Der Notfunksatz (NoFuS) – Modulare, krisenfeste und ehrenamtliche Notfallkommunikation für den Ernstfall.
Das Problem & Die Lösung
Kommunikation ist die Lebensader jeder Krisenbewältigung. Ob Stromausfall (Blackout), Unwetter oder technische Störungen: Fällt die reguläre Infrastruktur wie Mobilfunk und Festnetz aus, bricht die Kommunikation in den betroffenen Regionen innerhalb kürzester Zeit zusammen. Hilferufe erreichen die Einsatzkräfte nicht mehr, und Informationen gelangen nicht zur Bevölkerung. Hier setzt der Notfunksatz (NoFuS) an. Der NoFuS ist ein dezentrales, modulares Konzept zur Sicherstellung der Kommunikation in Krisen- und Katastrophenlagen. Es baut eine verlässliche Brücke zwischen der Zivilbevölkerung und den zuständigen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) – unbürokratisch, flexibel und autark.
Kernprinzipien: Was macht NoFuS besonders?
- Offen für alle: NoFuS verbindet lizensierte Funkamateure und Jedermann-Funker (CB-Funk, PMR446, Freenet). Jeder Beitrag zählt!
- Modular & Skalierbar: Vom mobilen Fußtrupp bis zur stationären Leitstelle – die Struktur passt sich flexibel der Lage an.
- Autark & Krisenfest: Unabhängig von Stromnetz und Internet durch eigene Stromversorgungen (Solar, Akku) und robuste Funktechnik.
- Unterstützend & Ergänzend: Wir übernehmen keine hoheitlichen Aufgaben, sondern entlasten Einsatzkräfte gezielt durch Informationsbeschaffung und Nachrichtenübermittlung.
Die Module auf einen Blick
Der Notfunksatz teilt die Aufgaben klar in vier aufeinander abgestimmte Einheiten ein:
- NoFuS – P (Portable): Zu Fuß oder per Fahrrad vor Ort: Nahbereichserkundung, Notrufannahme und Ersthelfer-Unterstützung im direkten Umfeld.
- NoFuS – M (Mobile): Fahrzeuggebunden: Verbindungselement zwischen Fußtrupps und Einsatzleitung, mobile Relaisstationen und Logistik.
- NoFuS – E (Einsatzleitung): Führungskraft vor Ort: Koordination der Einheiten, Lagekartenerfassung und direkte Schnittstelle zu den Behörden (BOS).
- NoFuS – SE (Stationäre Einsatzleitung): Feste Basisstation: Weitverkehrsverbindung (Kurzwelle), Datenübertragung (Hamnet/Mesh) und technischer Rückhalt.
Wer kann mitmachen?
Ob erfahrener Funkamateur oder interessierter Einsteiger – der Notfunksatz lebt vom Mitmachen:
- Lizenzierte Funkamateure: Für den Betrieb auf Amateurfunkbändern, Weitverkehr und digitale Datennetze.
- Jedermann-Funker (CB / PMR / Freenet): Für die lokale Kommunikation in Nachbarschaften, Stadtteilen und Zubringer-Dienste.
- Helfer ohne Funkerfahrung: Für Protokollführung, Logistik, Technik, Akkupflege oder Organisation.
Der Notfunksatz zum Anhören: Audio-Einblicke & Hörbeispiele
Wie klingt das Konzept des Notfunksatzes in der Praxis, und wie könnte ein Gespräch darüber aussehen? Wir haben ein paar kurze, KI-generierte Audioschnipsel und fiktive Interviews zusammengestellt, die das NoFuS-Prinzip veranschaulichen.
Hinweis: Die folgenden Aufnahmen wurden zur Veranschaulichung mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Es handelt sich um fiktive Beiträge und keine echten Radiointerviews oder Podcasts.
NoFuS – Dein Leitfaden für Notfallkommunikation
NoFuS – Wie Freiwillige die Notfallkommunikation retten
Konzept-Präsentation als Video
Das Notfunksatz-Konzept im Videoformat: Diese Präsentation bietet einen umfassenden Überblick über die Grundgedanken, die operative Struktur der einzelnen Module sowie das Zusammenspiel zwischen Funkamateuren, Jedermann-Funkern und Einsatzkräften.
Die Konzept-/Idee-eigene Software NoFuS-TX
Zur digitalen Unterstützung, Nachrichtenübermittlung und Lagekartenerfassung im Einsatzraum wurde die maßgeschneiderte Software-Suite NoFuS-TX entwickelt. Sie umfasst eine leistungsfähige PC-Version für den Einsatz an festen oder mobilen Führungsplätzen sowie eine speziell angepasste Android-App (NoFuS-TX Mobile) für den flexiblen Betrieb auf Smartphones und Tablets direkt im Feld.
Die Mobil-App NoFuS-TX Mobile
Jetzt unter GitHub das ganze Projekt erleben und das Wachsen, Entwickeln und verfolgen. Gerne auch mal herunterladen und installieren.